Sein oder Nichtsein – Suchmaschinenoptimierung ist nach wie vor maßgeblich am Erfolg eines Unternehmens und spielt im digitalen Zeitalter eine immer größere Rolle. Was nützt das beste Angebot, wenn niemand davon weiß? Ranking, also die Position bei Google, ist wichtiger als je zuvor, denn auf das siebente Ergebnis der 180. Seite klickt schlichtweg niemand. Spitzenplätze bedeuten mehr Seitenbesucher und in Folge mehr potentielle Kunden.

Google Ranking Faktoren – ein Buch mit sieben Siegeln?

Faktoren die vor ein paar Jahren noch eine wesentliche Rolle spielten, haben mittlerweile fast gar keinen Einfluss mehr. So straft Google Keyword-Spamming ab und die Website fliegt aus dem Index. Hochwertige Inhalte, die für Seitenbesucher geschrieben werden und nicht für die Suchmaschinen, sind höher gewichtet. Welche Algorithmen Google mit welcher Gewichtung verwendet, hält der Konzern jedoch geheim.

Fakt ist, dass verschiedene Faktoren zusammenspielen und es kein Patentrezept gibt. Noch wichtiger ist aber Geduld: Seiten müssen sich langsam hinauf arbeiten, um beständig erfolgreich zu bleiben. Gute Google Rankings innerhalb kürzester Zeit blieben nicht lange in Führung.

Die folgende Liste der Google Ranking Faktoren für 2015 liefern Ihnen einen Überblick, was entscheidend sein könnte. Sie basiert auf Erfahrungswerten und auf verschiedenen Tests in der Vergangenheit, erhebt allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wie können Sie also Ihre Website für Google optimieren?

Wichtige Faktoren für das Google Ranking 2015:

Was kann Ihre digitale Adresse für Sie tun – Google Ranking Faktor Domain

1.Keyword in der Top Level Domain
Eine gute Methode, um bei einem ganz speziellen Keyword auf die vorderen Plätze zu gelangen, bestand lange Zeit darin, den Namen der Domain entsprechend anzupassen. Angeblich ist dieser Faktor bei Google nun nicht mehr so wichtig. Erfahrungen zeigten jedoch, dass Keywords in der Domain nach wie vor das Ranking positiv beeinflussen. Überhaut dann, wenn das Keyword vor dem Bindestrich steht.

2. Das Alter der Domain
Ein wichtiger Faktor für das Ranking war stets das Alter der Domain. Ein neuer Internetauftritt hatte es trotz guter SEO-Maßnahmen in der Regel sehr schwer, ein besseres Ranking zu erzielen, als eine etablierte Domain, die bereits seit vielen Jahren aktiv ist.
Eine Domain nur deshalb früh genug zu registrieren, um den Altersbonus zu erreichen hat jedoch den gegenteiligen Effekt. Die früher überaus beliebte Variante „under construction“ wirkt sich seit geraumer Zeit negativ auf das Ranking aus. Geringfügige Aktualisierungen reichen allerdings aus, um der Abstrafung zu umgehen.

3. Wechsel in den Besitzverhältnissen der Domain
Die Besitzer einer Domain werden stets in der WHOIS-Datenbank vermerkt. Für Google ist es daher sehr einfach, die Besitzverhältnisse nachzuvollziehen. Häufige Wechsel in diesem Bereich könnten als Anhaltspunkt dazu dienen, dass die Seite selbst nur wenige dauerhaft wichtige Informationen bietet. Daher gibt es Stimmen, die vermuten, dass Google alte Backlinks auf Seiten, die sehr häufig ihren Besitzer wechseln, nur noch in geringem Maße oder überhaupt nicht mehr beachtet.
Zwar gibt es für diese Theorie bislang keine schlüssigen Beweise und es gibt auch viele Stimmen, die davon überzeugt sind, dass dies keinen Einfluss auf das Ranking hat. Dennoch kann es sinnvoll sein, darauf zu achten, dass die Besitzverhältnisse an einer Domain so selten wie möglich wechseln.
Nicht ersichtliche Domainbesitzer haben für Google etwas zu verbergen und riechen für den Suchmaschinenriesen nicht ohne Grund nach Spam. Dumm nur, dass auch andere Webseiten von enttarnten Spammern aus dem Index genommen werden.

4. Die Dauer der Domain-Registrierung
Ein weiterer Punkt der Google Ranking Faktoren 2015 sind allfällige Befristungen einer Domain. Hinweise dazu liefert ein Patent, das Google 2005 anmeldete. Darin heißt es, dass viele legitime Domains für viele Jahre im Voraus bezahlt werden. Illegitime Domains hingegen bestehen oftmals nur für ein Jahr. Einige SEO-Experten werteten dies als Anhaltspunkt dafür, dass Google auch diesen Punkt überprüfen könnte, um das Ranking der Domain zu berechnen.
Ob die Registrierungsdauer tatsächlich eine Rolle spielt ist heftig umstritten. Wenn Sie allerdings von der Dauerhaftigkeit Ihres Projekts überzeugt sind, ist eine langfristige Registrierung sicher nicht schädlich. Außerdem sind die Kosten vernachlässigbar, überhaupt unter dem Aspekt einer besseren Positionierung.

5. Exact Match Domains
Früher war es für Domains, deren Name exakt der Suchanfrage entspricht, sehr einfach, an einer der vorderen Positionen zu erscheinen. Wenn beispielsweise eine Seite den Domain-Namen GebrauchtwagenPreiswert.com hatte, war es sehr einfach, bei einer Suchanfrage, die “Gebrauchtwagen preiswert” lautete, an einem der vorderen Plätze zu erscheinen. Für die Seitenbetreiber war es daher oftmals sinnvoll, die exakten Suchanfragen für ihr Produkt genau zu übernehmen.
Die enormen Vorteile dieser sogenannten Exact Match Domains (EMD) existieren mittlerweile nicht mehr. 2012 gab Google ein Update bekannt, das die Algorithmen entsprechend anpasste. Ob es nach wie vor sinnvoll ist, solche EMDs zu benutzen, ist daher sehr fraglich. Ergibt sich dabei allerdings ein für Seitenbesucher ansprechender Name, steht dem nichts im Wege. Wird daraus allerdings ein unverständlicher und wirrer Wortkomplex, sollten Sie besser darauf verzichten.
Das Gleiche gilt, wenn ein anderer Webmaster eine EMD, die für Sie interessant wäre, bereits registriert hat und dafür einen hohen Preis verlangt. Aufgrund der äußerst geringen Vorteile, die dieser Faktor mittlerweile bietet, wäre dies kein gutes Geschäft.

6. Keyword in der Subdomain
Wenn Ihre Website zu mehreren Keywords ranken soll, kann es sinnvoll sein, diese in entsprechende Subdomains aufzuteilen und diese mit dem entsprechenden Keyword zu benennen. Die meisten SEO-Experten gehen davon aus, dass diese Technik nach wie vor das Google Ranking verbessern kann.

7. Domain-Endung
Ein wichtiger Faktor bei der Auswahl einer Domain ist deren Endung. Diese kann auch für das Google-Ranking eine große Rolle spielen. Insbesondere ist es wichtig, darauf zu achten, ob es sich dabei um eine landesspezifische oder eine generische Endung handelt.
Wenn Sie beispielsweise für Ihren Internetauftritt die Endung .de oder .at wählen, wird Ihre Seite in den betreffenden Ländern besser gelistet. Sollte Ihr wichtigstes Keyword beispielsweise “Urlaub Österreich” lauten, ist es sicherlich sinnvoll, eine .at-Adresse zu wählen, wenn die Zielgruppe in erster Linie österreichische Urlauber sind. Wenden Sie sich hingegen an ein internationales Publikum ohne lokalen Bezug, kann eine generische Endung wie .com oder .net das Ranking verbessern.

Suchmaschinenoptimierter Content ist Geschichte – Leseroptimierung hat in den Google Ranking Faktoren oberste Priorität

8. Die Keyword-Häufigkeit
Die Häufigkeit eines bestimmten Suchbegriffs galt früher als einer der wichtigsten Faktoren für das Ranking. Die Bedeutung dieses Werts hat zwar stark abgenommen, doch spielt er nach wie vor eine Rolle. Allerdings ist es wichtig, die Keyword-Häufigkeit nicht zu übertreiben, da ein unnatürlich wirkender Wert zu Abwertungen führen kann. Wenn der entsprechende Suchbegriff zu den Ausdrücken zählt, die am häufigsten in Ihrem Dokument vorkommen, beeinflusst dies das Ranking positiv.
Die Keyword Dichte muss in im Kontext zum restlichen Inhalt passen. Abgesehen davon, dass google Keywordspamming abstraft, nützt Ihnen ein gutes Ranking samt traumhafter Seitenaufrufe nichts, wenn die Besucher angesichts unleserlicher Texte nicht auf Ihrer Website bleiben.

9. Die Länge der Inhalte
Früher spielte die Länge der Inhalte kaum eine Rolle. Selbst mit wenigen Sätzen gelang es, in die vorderen Positionen vorzudringen, solange diese nur das entsprechende Keyword häufig enthielten. Mittlerweile ist es jedoch wichtig, längeren Content zu produzieren.
Als Mindestlänge für ein gutes Google Ranking gelten 300 Wörter. Qualitativ hochwertiger Content mit Mehrwert, der 2015 eine gewichtige Rolle in den Google Ranking Faktoren spielt, entsteht aber meist erst ab 700 Wörter.
Übertreibung strafen allerdings die Leser ab: Zwar liegt der optimale Wert für Google bei 1200 – 1500 Wörtern und darüber, aber wenn der Text zu lang ist, wird er selten gelesen. Content sollte also im Hinblick auf die Conversion Rate zuerst leseroptimiert sein.

10. Duplicate Content vermeiden
Unique Content, also einzigartiger Inhalt ist nach wie vor und auch in Zukunft ein bedeutendes Element der Google Ranking Faktoren. Abschreiben fremder Inhalte bringt nicht nur Probleme mit den Suchmaschinen, sondern auch mit den jeweiligen Urhebern. Verstöße gegen Urheberrechtsverletzungen ziehen empfindliche Geldstrafen nach sich. Die beliebte Variante, bestehende Texte geringfügig umzuschreiben, bemerkt google mittlerweile auch schon – und Leser sowieso.
Darüber hinaus ist es jedoch wichtig, auch den eigenen Content nicht auf mehreren Seiten zu veröffentlichen.

11. Bilder optimieren
Bilder wurden bis dato im SEO sträflich vernachlässigt und das zu Unrecht. Zudem haben Bilder großen Einfluss auf die Leser, weil ein lebendiger Eindruck einsteht und viele Details, gerade bei Produkten, oftmals schwer mit Worten zu beschreiben sind. Daher ist es wichtig, diese ebenfalls zu optimieren, um bei den entsprechenden Suchanfragen eine gute Position zu erzielen. Durchdachtes SEO bei Bildern bedeutet deshalb, bereits die Dateinamen mit Suchbegriffen zu versehen. Darüber hinaus sollten Sie einen Titel, einen Alternativ-Text und eine Beschreibung innerhalb der dafür vorgesehenen HTML-Tags einfügen.

12. Regelmäßige Updates

Google legt einen immer größeren Wert auf aktuelle Inhalte. Daher ist es wichtig, immer wieder Updates am Content vorzunehmen. Dabei spielt es eine Rolle, wann das letzte Update vorgenommen wurde und mit welcher Frequenz die Seite über die Jahre hinweg aktualisiert wurde. Größere Updates mit neuen Inhalten haben außerdem einen stärkeren Effekt, als ledigliches Austauschen einzelner Wörter.

13. Die Position der Keywords
Die meisten SEO-Experten gehen davon aus, dass die Position, an der ein Wort erscheint, einen Einfluss auf dessen Bedeutung für Google hat. Erscheint der Suchbegriff innerhalb der ersten 100 Wörter, misst ihm die Suchmaschine eine höhere Bedeutung zu. Gleiches gilt für die Verwendung in Zwischenüberschriften.

14. Die Reihenfolge bei Long-Tail-Keywords
Suchbegriffe, die aus mehreren Wörtern bestehen, sind in einem Dokument oftmals in unterschiedlicher Reihenfolge vorhanden. Bei Google spielt dies nach wie vor eine Rolle. Daher ist es wichtig, im Rahmen der Keyword-Recherche genau darauf zu achten, in welcher Anordnung der entsprechende Begriff häufiger gesucht wird.
Eine Optimierung der Website mit Long Tail Keywords hat außerdem den Vorteil, dass Seitenbesucher leichter zu Kunden werden. Vorausgesetzt natürlich, dass es sich um Inhalt mit Mehrwert handelt. Optimiert man die Seite mit Long Tail Keywords, muss der Content wirklich in die Tiefe gehen und mehr bieten als oberflächliches Blabla. Hier gilt außerdem, dass Texte durchaus länger als 1000 Wörter sein dürfen. Geschuldet ist diese Tatsache dem Umstand, dass Seitenbesucher möglichst umfangreich informiert werden wollen und mehr Zeit investieren. Achten Sie allerdings auf eine leserfreundliche Optik mit mehreren Zwischenüberschriften.

15. Korrekte Rechtschreibung und Grammatik
Bei hochwertigen Seiten legt der Autor in der Regel nicht nur Wert auf die Inhalte, sondern auch auf die Form. Einige SEO-Experten gehen davon aus, dass Google auch Rechtschreibung und Grammatik für das Ranking heranzieht. Dies ist jedoch sehr umstritten, da der Suchmaschinenbetreiber selbst zu diesem Thema widersprüchliche Angaben macht. Dennoch ist es sinnvoll, diesen Aspekt zu berücksichtigen, da dies auch stets einen besseren Eindruck auf die menschlichen Besucher macht.
Fehler in der Rechtschreibung erwecken dein Eindruck mangelnder Professionalität und geringer Qualität – selbst im Social Network.

16. Multimediale Inhalte
Google bewertet auch, ob eine Seite ihre Inhalte in unterschiedlichen Formen präsentiert. Es ist sinnvoll, Texte, Bilder und Videos gemeinsam zu verwenden, um ein gutes Ranking zu erzielen. Darüber hinaus bewertet Google auch andere hilfreiche Inhalte wie beispielsweise Währungsumrechner, Zinsrechner oder ähnliche Service-Angebote als hochwertige Inhalte, sodass sie das Ranking verbessern.

17. Listen
Listen lockern das Schriftbild auf und gestalten die Lektüre angenehmer. Außerdem entspricht dies dem digitalen „Überflug-Lesen“. Viele Suchmaschinenoptimierer gehen von einer Verbesserung des Rankings aus. Auch wenn dies umstritten ist, können die Listen dabei helfen, die Inhalte für Ihre Besucher besser zu strukturieren.

18. Benutzerfreundliches Layout
Obwohl Google in erster Linie den Inhalt einer Seite bewertet, spielt auch das Layout eine Rolle. Denn mit einem benutzerfreundlichen Layout ist es deutlich einfacher, die Inhalte aufzunehmen. Google hat beispielsweise im vergangenen Jahr bekannt gegeben, dass es fortan zu Abstrafungen führen kann, wenn die CSS-Dokumente einer Seite nicht einsehbar sind. Dies gilt als eindeutiges Zeichen dafür, dass das Layout in den Google Ranking Faktoren 2015 eine noch wichtigere Rolle spielt.

19. Inhalte für mobile Endgeräte optimieren
Von besonderer Bedeutung ist es im Bereich des Layouts, dass die Seite für mobile Endgeräte optimiert ist. Google hat bereits vor einiger Zeit verkündet, dass der Konzern hohen Wert darauf legt, dass die Seiten auch auf dem Tablet oder auf dem Smartphone gut aussehen und funktionieren. Dieser Punkt in den Google Ranking Faktoren entspricht allerdings auch dem Umstand, dass mittlerweile mehr als die Hälfte der Seitenaufrufe über mobile Endgeräte passiert.

Wo sieht Google auf Ihrer Website zuerst nach?

20. Suchbegriff im Title-Tag
Der Title-Tag zählt zu den wichtigsten Elementen eines HTML-Dokuments. Google misst ihm daher eine hohe Bedeutung bei. Deshalb sollte der wichtigste Suchbegriff stets im Seitentitel enthalten sein. Darüber hinaus ist auch dessen Position von Bedeutung. Daher sollte das wichtigste Keyword stets zu Beginn des Titels erscheinen.

21. Keyword in der Beschreibung
Die Bedeutung der Keywords im Description-Tag hat stark abgenommen. Es gibt sogar Stimmen, die sagen, dass dies keinen Einfluss mehr auf das Ranking habe. Dennoch ist es sinnvoll, auch hier den wichtigsten Suchbegriff unterzubringen. Denn in den Suchergebnissen erscheint oftmals diese Beschreibung. Wenn der Nutzer hier seinen Suchbegriff wiederfindet, kann dies die Click-Through-Rate erhöhen.
Unabhängig von der Suchmaschinenoptimierung muss mit dem Description-Tag Neugierde geweckt werden. Steht hier langweiliges Gefasel, wird nicht angeklickt.

22. Keyword in Überschriften
Eine der klassischen Methoden, um ein gutes Ergebnis für einen bestimmten Begriff zu erhalten, bestand darin, diesen in der Hauptüberschrift innerhalb der H1-Tags zu verwenden. Obwohl die Auswirkungen vielleicht etwas schwächer geworden sind, zeigen neuere Untersuchungen, dass der H1-Tag nach wie vor einen Einfluss auf die Suchergebnisse hat.
Wenn die Suchbegriffe in untergeordneten Überschriften auftauchen, spielt dies ebenfalls noch eine Rolle. Allerdings nimmt die Bedeutung dabei stark ab.

23. Unterschiedliche Meta-Angaben
Jeder Seitenbetreiber hat die Möglichkeit, durch die Meta-Angaben Hinweise auf den Inhalt der Seite zu geben. Deren Bedeutung hat zwar stark abgenommen, es ist aber sehr wichtig, nach wie vor darauf zu achten. Insbesondere ist es von großer Bedeutung, keine identischen Angaben für alle Seiten des Internetangebots zu nutzen.

24. Ladegeschwindigkeit
Ein immer wichtigerer Faktor ist die Ladegeschwindigkeit einer Seite. Sowohl Google als auch Bing haben bereits mehrfach betont, dass sie diesem Faktor einen hohen Wert beimessen. Daher ist es im Jahr 2015 sehr wichtig, darauf zu achten, dass der Server die Seite schnell bereitstellt. Achten Sie daher sowohl auf eine gute Serverleistung als auch auf die Optimierung der Seitenladezeit selbst.

25. URLs mit Keywords
Jede Internetseite ist über ihre URL erreichbar. Sie besteht aus dem Domain-Namen, den Unterverzeichnissen und dem Titel des Dokuments. Wenn darin wichtige Suchbegriffe auftauchen, verbessert dies das Ranking. Auf der anderen Seite sollte die URL nicht zu lange sein, da viele Experten davon ausgehen, dass dies die Sichtbarkeit der Seite beeinträchtigt. Die URL stellt auch ein Mittel dar, um ein einzelnes Dokument innerhalb der Site zu gewichten. Seiten mit einem kurzen Pfad haben in der Regel ein etwas besseres Ranking als Seiten, die sich sehr tief in der Verzeichnisstruktur befinden.

Linkaufbau bleibt wichtig in den Google Ranking Faktoren

26. Qualität und Thematik ausgehender Links
Wenn Sie Links auf andere Webangebote setzen, kann dies das Ranking Ihrer Seite stark beeinflussen. Es ist dabei wichtig, Links zu hochwertigen Webangeboten zu setzen, da dies einen positiven Effekt hat. Im Gegenzug haben Links zu Spam-Seiten negative Auswirkungen.
Außerdem rechnet Google die Inhalte der verlinkten Seiten ebenfalls der Ursprungsseite zu. Daher ist es stets sinnvoll, Webangebote zu verlinken, die thematisch zu den Suchbegriffen passen, bei denen Sie ein gutes Ergebnis erzielen möchten.

27. Anzahl der ausgehenden Links
Obwohl einige ausgehende Links durchaus ein positives Ergebnis erzielen können, ist es wichtig, die Gesamtmenge relativ klein zu halten. Wenn zu viele Links erscheinen, kann dies das eigene Ranking schwächen.
Als Faustregel gilt: Gleiches Verhältnis von ausgehenden und internen Links.

28. Interne Links
Google bewertet auch die internen Links auf einer Website. Davon hängt ab, welches Gewicht eine einzelne Seite im Vergleich zu den übrigen Seiten der Site hat. Wenn Sie eine einzelne Seite besonders hervorheben möchten, können Sie dies durch zahlreiche interne Links ganz einfach erreichen.

29. Nicht erreichbare Links
Sollte Ihre Seite viele Verweise zu Seiten enthalten, die nicht erreichbar sind, wirkt sich dies sehr negativ auf das Rankig aus und nervt obendrein Ihre Leser. Überprüfen Sie Ihre Website deshalb regelmäßig auf, sogenannte Broken Links.

30. Schlechte Backlinks
Backlinks von Spamseiten führen genauso zur Abstrafung wie gekaufte Links. Überprüfen Sie im eigenen Interesse, die Links von außen und fordern Sie vom betreffenden Seitenbetreiber eine Entfernung. Alternativ kann auch eine Meldung an Google erfolgen und wird in den meisten Fällen auch nötig sein, damit Sie Ihr gutes Ranking nicht verlieren. In den seltensten Fällen kommen nämlich Spam-Seitenbetreiber einer Forderung nach.

31. Links von Konkurrenten
Backlinks von der Konkurrenz werden stärker gewichtet als von gänzlich branchenfremden Seiten. Wenn die verlinkende Seite zu einem bestimmten Suchbegriff ebenfalls gut rankt, verbessert sie das Ranking deutlich stärker als ein Internetangebot zu einem beliebigen anderen Thema.

32. Nofollow-Links
Eine viel diskutierte Frage in SEO-Kreisen bezieht sich auf Nofollow-Links. Deren Sinn besteht darin, zu verhindern, dass die Suchmaschinen sie bewerten. Google sagte dazu, dass die Suchmaschine diese Links in der Regel nicht verfolgt. Im Umkehrschluss hieße dies jedoch, dass es auch Fälle gibt, in denen die Nofollow-Links eine Rolle spielen.

33. Ankertext
Eine wichtige Rolle spielt es nach wie vor, welchen Text ein Link enthält. Obwohl zahlreiche Seiten abgewertet wurden, weil ein immer gleicher Linktext darauf schließen ließ, dass dieser manipuliert wurde, spielt dieser Faktor auch 2015 noch eine Rolle. Allerdings ist es wichtig, hierfür ein natürliches Muster mit unterschiedlichen Texten zu verwenden.
Außerdem: Der Ankertext soll den Leser neugierig machen.

Vertrauensbonus in den Google Ranking Faktoren 2015

34. Quellenangaben
Bei wissenschaftlichen Veröffentlichungen ist es unbedingt notwendig, Zitate und Quellenangaben anzugeben. Viele SEO-Experten gehen davon aus, dass Google die Quellenangaben auf einer Internetseite ebenfalls als Qualitätsmerkmal heranzieht.

35. Kontaktinformationen
Google legt zunehmend Wert darauf, dass eine Seite Kontaktinformationen enthält, was in Deutschland ohnehin vorgeschrieben ist. Außerdem erhöht es das Vertrauen der Kunden und sollte allein aus dem Grund der Seriosität selbstverständlich sein. Nach einer Veröffentlichung des Konzerns wird es außerdem als positiv bewertet, wenn die Kontaktinformationen mit den WHOIS-Informationen übereinstimmen.

36. Trust-Rank
Google hat manuell einige Seiten definiert, die der Konzern als besonders vertrauenswürdig einstuft. Backlinks von vertrauenswürdigen Seiten beeinflussen daher das Ranking stärker als andere.

37. Unterschiedliche Meta-Angaben
Jeder Seitenbetreiber hat die Möglichkeit, durch die Meta-Angaben Hinweise auf den Inhalt der Seite zu geben. Deren Bedeutung hat zwar stark abgenommen, es ist aber sehr wichtig, nach wie vor darauf zu achten. Insbesondere ist es von großer Bedeutung, keine identischen Angaben für alle Seiten des Internetangebots zu nutzen.

38. Fehlerfreier HTML-Code
Webbrowsern ist es möglich, auch fehlerhafte HTML-Seiten wiederzugeben. Dennoch gibt die Anzahl der Fehler im HTML-Code Aufschluss darüber geben, ob der Betreiber um die Qualität seines Angebots bemüht ist. Ob und wie stark Google diesen Faktor beachtet, ist jedoch in der SEO-Szene stark umstritten.

39. Die Anzahl der Seiten
Lange Zeit galt die Anzahl der einzelnen Seiten einer Website als wichtiges Qualitätsmerkmal. Welche Bedeutung dieser Faktor im Jahre 2015 noch spielt, ist jedoch umstritten. Die meisten Experten sind sich jedoch zumindest darin einig, dass es ein negatives Merkmal darstellt, wenn ein Internetangebot nur sehr wenige Seiten aufweist.

40. Das Alter der Seite
Neben dem Alter der Domain spielt auch das Alter einer einzelnen Seite eine Rolle. Dies scheint zunächst der Tatsache zu widersprechen, dass Google großen Wert auf aktuelle Inhalte legt. Im Zweifelsfall rankt aber eine alte Seite, die regelmäßig aktualisiert wird, besser, als eine ganz neue Seite.

Bevor Sie mit der Suchmaschinenoptimierung beginnen, lesen Sie auch: SEO 2015 – Das sollte man wissen!